© Kirchengemeinde Lichtenhagen Dorf

Kirchliche Gebäude klimaschonend betreiben

Sie haben in Ihrer Kirchengemeinde mit dem täglichen Betrieb von Gebäuden, mit Gemeindehäusern, Kirchen oder Kitas zu tun? Und Sie möchten wissen, wie Sie Energiekosten sparen können oder die passende neue Heizung planen und dabei auch noch etwas für den Klimaschutz tun können? 

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen für den Einstieg ins Thema.

Drei Menschen beugen sich über Pläne von Grundrissen eines Gebäudes
© Friedensgemeinde Lichtenhagen

Ihre Ansprechpersonen

Wir beantworten Ihre Fragen rund um das Thema Gebäude:

Annette Piening - Tel.: 040 - 88181-607, E-Mail: a.piening@nordkirche-weltbewegt.de

Martin Jürgens - Tel.: 040 - 88181-608 , E-Mail: m.juergens@nordkirche-weltbewegt.de

Fachberatung in den Kirchenkreisen

Kirchliche Gebäude und Klimaschutz

Den Löwenanteil der Treibhausgas-Emissionen der Nordkirche verursacht der Energieverbrauch für die Gebäude - die Nordkirche zählt insgesamt rd. 5000 Kirchen, Gemeindehäuser, Kitas, Pastorate und Gästehäuser, Verwaltungsgebäude, viele sind Denkmale. 

Vor allem Heizsysteme auf Basis von Heizöl und Erdgas treiben die Treibhausgas-Bilanz nach oben. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss daher jede neu zu errichtende Heizanlage auf klimafreundliche Wärmequellen umgestellt werden. Auch die vielen Möglichkeiten den Energieverbrauch zu reduzieren, sollten genutzt werden. Die Einsparpotenziale schlummern in Heizsystemen, beim Stromverbrauch und bieten sich bei der Gebäudesanierung. 

Durch all diese Maßnahmen sinken die Emissionen. Gleichzeitig sinken die Betriebskosten und nicht alle Maßnahmen erfordern zusätzliche Investitionen. Wie viele Beispiele in der Nordkirche zeigen, zahlt sich Klimaschutz besonders aus, wo gleichzeitig einladende und zukunftsfähige Orte für das Gemeindeleben geschaffen und erhalten werden. 

Diese Schritte tragen zum Klimaschutz bei:

  • der energiebewusste Betrieb von Heizungsanlagen,
  • der Einbau von klimafreundlichen Heizsystemen, z.B. Wärmepumpen,
  • die Dämmung von Dach und Kellerdecke und der Austausch einfachverglaster Fenster,
  • und nicht zuletzt, der sparsame Verbrauch von Strom und Wärme im Gemeindealltag und in den Verwaltungen.
Pastor Rainer Karstens vor der Wärmepumpe in der Kapelle des Neuwerker Friedhofs
© Friedhöfe Rendsburg

Über Wärmepumpen und effizientes Heizen

Der Wechsel zu effizienteren und klimafreundlichen Heizsystemen, wie z.B. Wärmepumpen oder Biomasseheizungen, kann die Treibhausgas-Emissionen kirchlicher Gebäude erheblich reduzieren. Unabhängig von der Art der Heizung ist ein energiebewusster Betrieb der Anlagen gut für das Klima und spart Energiekosten.

Heizungstechnik
Energiesparen in der Kirche. In der Nazarethkirche in Frankfurt Eckenheim liegen während des Gottesdienstes Decken auf den Stühlen für die Gottesdienstbesucher bereit. Blick auf die Empore, Stuhlreihen mit den Decken. Seitlicher Lichteinfall durch die Fenster auf Fußboden und Stühle. Altar mit Kreuz und Kerzen - dahinter die Kanzel. Im Vordergrund hält eine Hand ein Thermometer mit Temperaturskala.
© Rolf Oeser, fundus.media

Kirchen temperieren

Kirchen zu beheizen, erfordert große Mengen Energie. Daher ist hier das Einsparpotenzial besonders groß. Werden Kirchen beheizt, ist es zudem wichtig, das sensible Zusammenspiel von Temperatur und Luftfeuchte in den Blick zu nehmen. Vor allem die Luftfeuchte sollte regelmäßig kontrolliert werden.

Kirchen temperieren
Außenansicht des Pfarrhauses Brandshagen aus dem 18. Jahrhundert.
© Kirchengemeinde Brandshagen

Dächer, Fassaden, Mauerwerk

Die Gebäudehülle bezieht sich auf die Außenwände, Fenster, Dächer und Böden, die das Gebäude umschließen. Durch Isolierung und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudehülle kann der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung erheblich reduziert werden, was sowohl Kosten spart als auch den Klimaschutz unterstützt.

Energiesparen in der Kirche. In der Nazarethkirche in Frankfurt Eckenheim wird die Temperatur des Kircheninnenraumes über ein Thermometer gemessen und und die moderne Heizung lässt sich über ein Display steuern. Im Bild ist das Display zu sehen und eine Hand, die mit einem Finger auf die Tasten deutet.
© Rolf Oeser, fundus-medien.de

Kosten sparen mit Energiemanagement

Ein wichtiges Hilfsmittel für den kostenbewussten Betrieb von Gebäuden ist das Energiemanagement. In der Nordkirche werden Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen durch die Kirchenkreise und die Landeskirche unterstützt, den Energieverbrauch systematisch zu überwachen und zu optimieren. Die so erzielte Energieeinsparung trägt auch zum Klimaschutz bei.

Energiemanagement
Raumnutzung: Menschen vor Metaplanwänden in Kirchenraum
© Fundus-Media

Heizen und Lüften

Auf dieser Seite finden Sie wertvolle Informationen und praktische Tipps zur optimalen Raumnutzung, um Energie zu sparen und ein behagliches Raumklima zu schaffen.

Heizen und Lüften
Historische Lüster mit LED-Beleuchtung in St. Nikolai Flensburg
© J. Cordsen, KG St. Nikolai zu Flensburg

Stromverbrauch

Die größten Stromfresser in kirchlichen Gebäuden sind Beleuchtungsanlagen, die noch nicht auf LED umgestellt sind. Daneben finden sich bei genauem Hinsehen immer wieder lange unbeachtete Geräte, die die Stromkosten nach oben treiben. 

Stromverbrauch

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