Diese Vorauswertung basiert auf Verbrauchsdaten von rund einem Drittel aller nordkirchlichen Gebäude. Berücksichtigt wurden Gebäude, für die seit 2022 belastbare Jahresverbräuche vorliegen. Für jedes dieser Gebäude wurde der Energieverbrauch für das betrachtete Jahr und das Vorjahr ermittelt und diese einander gegenübergestellt.
Die Energiebereiche Strom und Wärme wurden getrennt ausgewertet; eine weitere Aufteilung nach einzelnen Energieträgern erfolgte in dieser Vorauswertung nicht.
Die so ermittelten Veränderungen des Energieverbrauchs von 2024 auf 2025 wurden anschließend auf den für 2024 ermittelten Energieverbrauch aller nordkirchlichen Gebäude (vgl. Klimaschutzbericht 2023/2024) übertragen. Da nicht bekannt ist ob und wie viele Gebäude 2025 aus der kirchlichen Nutzung genommen wurden, kann dieser Einfluss auf den Energieverbrauch nicht berücksichtigt werden. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Gebäudeanzahl gegenüber 2024 nicht verändert hat.
Für die Treibhausgas-Emissionen wird lediglich eine Abschätzung vorgenommen. Es wird dazu angenommen, dass sich der Energieträger-Mix, also die Anteile der verschiedenen Energiequellen, des letzten offiziellen Bilanzjahres nicht verändert hat.
Es ist zwar für viele Einzelfälle bekannt, dass Wechsel hin zu klimafreundlichen Heizsystemen stattfinden, für die Nordkirche insgesamt lässt sich daraus aktuell kein Trend ableiten. Unter diesen Annahmen lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der Treibhausgas Emissionen nur in erster Näherung ziehen.
Dennoch handelt es sich um eine Schätzung, die die grundsätzliche Richtung der Entwicklung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit abbildet - nämlich im Jahr 2025 wieder zunehmenden Emissionsmengen.

