Menschen heben Abstimmkarten bei einer Synode möglicherweise bei einer Abstimmung zum Thema Klimagerechtigkeit.
© Susanne Hübner, Nordkirche

Unser Klimaziel: Die Nordkirche ist 2040 treibhausgasneutral

Die Klimakrise schreitet voran. Darum müssen wir als Kirche gemeinsam handeln und unseren Ausstoß von Treibhausgasen beenden. Dieses Ziel hat die Landessynode im September 2025 beschlossen. Ein Klimaschutzplan zeigt konkret, was Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verwaltungen tun können.

Wir können dieses Ziel erreichen! Regelmäßige Auswertungen von Energieverbrauch und Treibhausgasen machen deutlich: Wir sind auf einem guten Weg. Gemeinsam haben wir viele Möglichkeiten, unsere Zukunft zu gestalten und Gottes Schöpfung zu bewahren, für die wir Verantwortung tragen.

Klimaziel: Bis 2040 treibhausgasneutral

Die Nordkirche hat in ihrer Verfassung die Bewahrung der Schöpfung als wichtiges Ziel festgeschrieben. Dazu gehört die Verpflichtung, den Ausstoß von Treibhausgasen Schritt für Schritt zu verringern. Besonders die Nutzung und Instandhaltung der vielen Gebäude muss sich ändern. Aber auch unsere Mobilität, unser Einkauf sowie die Pflege von Gärten, Friedhöfen und Pachtflächen spielen eine Rolle.

Für die Klimakrise tragen wir Menschen Verantwortung. Mit ihren Klimazielen übernimmt die Nordkirche Verantwortung für Gottes Schöpfung und für weltweite Gerechtigkeit. Denn gerade jene, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben, leiden am stärksten unter ihren Folgen: Menschen im globalen Süden sowie Tiere und Pflanzen.

Viele wichtige Maßnahmen erfordern wenig oder gar kein Geld. Schon durch verändertes Verhalten und angepasste Arbeitsabläufe vor Ort lassen sich viele Treibhausgase einsparen. Manchmal sind jedoch auch größere Investitionen nötig, ebenso wie professionelle Beratung und Planung.

Bausteine zur Erreichung der Klimaziele

Klimagerechtigkeit

Dürre und Überschwemmungen machen uns auf der ganzen Welt zu schaffen. Das zunehmende Ungleichgewicht ist jedoch höchst ungerecht.

Warum Klimagerechtigkeit allen hilft

Ein Fahrrad vor einem Kirchengebäude, das symbolisch für Instrumente der Nordkirche steht, um ihr Klimaziel zu erreichen.

Klimaschutzstrategie

Schritt für Schritt konsequent und planvoll handeln. Damit können die Aktivitäten vieler Einzelner in der Nordkirche wirksam ineinandergreifen.

Das ist unsere Klimaschutzstrategie

Installation von Solarzellen auf dem Dach des Gemeindehauses in Lichtenhagen-Dorf
© Kirchengemeinde Lichtenhagen-Dorf

In welchen Bereichen die Nordkirche handeln muss

Klimaschutz in der Nordkirche funktioniert nicht von alleine. Deswegen haben Fachleute sechs Bereiche ermittelt, in denen viel für mehr Klimaschutz umgesetzt werden muss: In Gebäuden, bei Mobilität und Einkauf und bei der Landnutzung, bei der Nutzung von erneuerbaren Energien und durch Bildungsmaßnahmen. 

Handlungsfelder für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

Erste Seite des Dokuments „Klimaschutzgesetz - Die wichtigsten Schritte für Kirchengemeinden“

Klimaschutzgesetz - Die wichtigsten Schritte für Kirchengemeinden

Die Übersicht zeigt Kirchengemeinden die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität sowie Unterstützungsmöglichkeiten.

PDF | 244 KB

Ziel: Treibhausgasreduktion um 90% bis 2035

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Zur Veranstaltung „Gemeinsam sind wir sicher - Die Rast der Zugvögel“

Gemeinsam sind wir sicher - Die Rast der Zugvögel

So. 25.10.2026 | 16:30 bis 16:30 Uhr
Löschteich | Prof.- C. - Ehrenberg - Weg | 23758 Dannau

Ein großartiges Schauspiel erleben

Zur Veranstaltung
Zur Veranstaltung „“keep Nkwen Clean““

“keep Nkwen Clean“

Di. 27.10.2026 | 19:00 bis 20:30 Uhr
Frauenwerk der Nordkirche

Frauen kämpfen für eine gesunde und nachhaltige Gemeinschaft Globale Umweltverschmutzung zerstört Lebensräume

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Zur Veranstaltung „Not am Mann – Toxische Männlichkeit regiert die Welt“

Not am Mann – Toxische Männlichkeit regiert die Welt

Do. 29.10.2026 | 19:00 bis 20:30 Uhr
Evangelische Akademie der Nordkirche | Online-Veranstaltung

Destruktiver Zorn scheint die Welt zu bestimmen. Wütende autoritäre Politik wird nicht nur überproportional von Männern betrieben, sondern auch überproportional von Männern gewählt. Die Journalistin Eva Ladipo untersucht den emotionalen Kern des derzeitigen Ausnahmezustands und forscht (...)

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